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Auftragsstricken gefällig?

Hat eine(r) von euch Lust und Zeit, einen etwas ungewöhnlichen Auftrag zu stricken? Details bei mir, falls Interesse besteht.
Ich selber werde es rein zeitlich nicht hinbekommen. Preise und Details sind noch zu verhandeln.

Immer noch Reste

ja, ich weiß, langsam wird es langweilig, aber ich musste doch unbedingt in der Restend Gruppe bei ravelry noch beim Russischen Reste Socken KAL mitmachen, hier werden Knäuel gewickelt, die vor dem Verstricken mit dem Russian Join verbunden werden und dann einfach abgestrickt werden, hat den Vorteil, dass man am Schluss nur den Anfangs- und Endfaden vernähen muss und nicht die ganzen kleinen Restfäden (obwohl man das natürlich mit Knittaxas Methode auch einfacher haben kann….)
Aber kurz und gut, ich habe angefangen, ein weiteres Paar Socken aus Resten zu stricken, ein erstes Bild:
russianreste1
Es macht wie immer Spaß, inzwischen bin ich an der Ferse und ich denke, einer baldigen Vollendung steht nichts im Weg.

FO der anderen Art

Ein FO (wahlweise Abkürzung für “fertiges Objekt” oder “finished object”) mal ganz anders, weder gesponnen noch gestrickt, auch nicht gehäkelt oder gewebt. Das ist ein gehitchtes Armband:
armband1
Die Meisterin des Hitchens, Dagmar, gab vor einiger Zeit einen Kurs, an dem ich teilgenommen habe. Geduldig und gut erklärte sie uns, wie man up- und downhitcht, wie man ein Haar einlegt und weglegt und nach zwei Tagen war das Werk fertig, ein Armband aus Pferdeschweifhaar, in einer besonderen Technik gearbeitet, von der man am Anfang glaubt, dass man sie nie verstehen wird. Gegen Ende des Armbandes hatte ich es endlich verstanden und bin stolz auf mein erstes gehitchtes Armband. Ich war sehr überracht von der Stabilität und dem Glanz der Pferdehaare und kann mir jetzt vorstellen, wie die Cowboys ihre Pferde und sich selber mit diesen Stücken schmücken.:
armband2
Einige kleine Fehler sind natürlich drin.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Dagmar ist eine gute Lehrerin und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Spät dran

bin ich mit dem Muster Monkey von Cookie A, das wollte ich immer schon mal stricken und endlich bot sich ein Garn an, der von mir handgefärbte Strang:
faerben6
Das Muster ist einfach und sieht komplizierter aus, als es tatsächlich ist:
monkey1
Es besteht aus Löchern und zusammengestrickten Maschen und macht Spaß beim Stricken. Und nun noch die Fakten:
Socken 09/2010
Größe 38-39, Nadelstärke 2,5 beendet 12.8.2010, selbstgefärbtes Sockengarn 75/25
monkey2

Kleinteile

ab und zu stricke ich gerne Kleinkram, insbesondere, wenn es zu was taugt:
galaxysocke1
schützt ab sofort die Oberfläche von meinem neuen Smartphone, ein Samsung Galaxy, was mir bisher ziemlich viel Spaß macht, es funktioniert gut. Einzig die WordPress App hat mich noch nicht von unterwegs bloggen lassen, aber das kriege ich noch raus, was da nicht funktioniert.
galaxysocke2
Inspiriert wurde diese Hülle von Julia Zehle, die Knöpfe habe ich aber weggelassen. Das Muster findet sich auch bei ravelry.
Fakten: Nadelstärke 2,5, Sockenwollreste.

Ein Traum: Schuhflatrate!

Da kann ich nicht anders, da lasse ich mich gerne drauf ein:
Bei Zalando kann man eine Schuhflatrate gewinnen, das ist doch mal eine gute Idee. Mein Lieblingsmodell ist im Moment diese Stiefelette, die wünsche ich mir für den Winter….

Fertig: Restesocken2

Recht lange habe ich insgesamt an diesen Socken gestrickt, was aber vor allem an der hitzebedingten Pause im Strickgeschehen bei mir lag.
Gesammelte Reste:
grüne und lilafarbene Wollreste
wurden zu einem weiteren Paar Socken nach dem Muster brainless von Yarnissima:
grünbunte Restesocken
auf diesem Bild kann man die Farben nochmal besonders gut sehen:

Die Socken entstanden im Rahmen des RestesockenKAL bei ravelry, es hat mir viel Spaß gemacht, die zwei Paare Restesocken zu stricken:
zwei Paar bunte Socken übereinander
Fakten: Sockenwollreste, Nadelstärke 2,5, auf zwei Rundstricknadeln gleichzeitig gestrickt, jede Menge Fäden zu vernähen….Größe 40.

Der Winter kommt

obwohl man sich das im Moment schwer vorstellen kann, aber Socken werden mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder im Einsatz sein. Hier kommt das zweite Paar fast fertige Restesocken, ein Paar in Grün- und Lilatönen, es macht wirklich Spaß solche Socken zu stricken:

Unschwer zu erkennen, dass es hier Arbeit gibt, die ich noch erledigen muss. Dann gibt es auch ein Foto in echt und richtig und schön.
Und René, es ist nicht mehr zu warm zum Stricken, geht wieder ;-)
P.S. Ich habe ein neues Handy-Spielzeug, dass ich testen musste, deshalb das etwas merkwürdige Bild….

Zu heiß für Wolle

Ich mag ja heisses Sommerwetter und normalerweise stricke ich ja immer. Im Moment ist es aber einfach zu heiß, da ruht so gut wie alles und nur das Spinnrad klappert ein bißchen vor sich hin, gesponnen habe ich, ein bißchen Shetland, das Babykamel verzwirnt, aber nichts, was für ein schickes Foto gut ist. Also heute habe ich leider kein Foto für euch. Bald wieder…

Neue Techniken

inspiriert von Susannes tollen Ostersockenwichtelsocken habe ich mir brainless von Yarnissima als Muster für meine Restesocken ausgesucht und habe gleich drei neue Techniken ausprobiert und für gut befunden:
Judy’s Magic Cast-On, eine ganz tolle Art einen Socken von der Spitze her zu stricken, der Anschlag sieht wirklich klasse aus und ist nicht so schwer nachzuarbeiten:
restesocken3
Insgesamt sind die Socken beide gleichzeitig auf zwei Rundstricknadeln gestrickt, bietet sich bei Restesocken einfach an, das erspart viel Nachzählen und man kann die Reste bis auf das letzte Fitzelchen verbrauchen ohne nachzuwiegen. Ich habe die kleinen Reste gewickelt und von innen und außen aus dem Knäuel verstrickt:
restesocken1
Die Ferse hat eine interessante Form und wird durch Zunahmen schon am Fuß vorbereitet und dann mit einem Fersenkäppchen mit verkürzten Reihen in Form gebracht:
restesocken5
Dann noch die letzte Herausforderung, das Abketten. Bei Maries Overknees habe ich abgenäht nach einer Anleitung aus meinem Grundlagenwerk Handbuch Stricken: Das große Nachschlagewerk zu allen Techniken und habe mir geschworen, das machst du nie wieder. Bei Yarnissima war Jeny’s Surprisingly Stretchy Bind-Off
als elastische Abketttechnik (sind das wirklich drei t?) angegeben und ich bin der Anleitung gefolgt und begeistert, geht viel schneller als das Abnähen und ist sehr elastisch:
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Und nochmal komplette die Socken:
restesocken6