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Zwischenstand Meerjungfrau

Das Arbeiten an mehreren Teilen gleichzeitig hat zwischendurch ab und an das Gefühl zur Folge mit nichts so recht voran zu kommen. Aber das ist natürlich nicht so. Eines der Projekte, die in diesem Jahr sehr langsam wachsen, ist das Modell Mermaid von Hanne Falkenberg. Ich hatte kurz nach Weihnachten angefangen und dann ein Problem mit dem Muster. Das Weglegen hat dann etwas länger gedauert als geplant. Den Knoten im Kopf habe ich nun gelöst und stricke weiter:
lilagestreiftes Strickstück

Spiralen

lilagemusterte Socken aufgerollt
sind fertig, und das Bild dieser Restesocken in der beschriebenen Technik gibt es auch nochmal komplett an den Füssen:
lilagemusterte Socken angezogen
Fakten:
Restesocken aus drei Resten in der Spiralentechnik gestrickt, 64 Maschen, Größe 40 für mich.

Nähen

ein neuer Bezug macht ja oft viel her. Meine Mutter hatte einen alten Wäschekorb, der mit einem Blümchenstoff bezogen war:
korb mit Blümchen
Das gefiel mir nicht so richtig und ausserdem ist mein Bad so gar nicht plüschig.
Ich habe also die Nähmaschine ausgepackt und den Wäschekorb mit einem neuen Bezug versehen, eine neue Gardine fürs Bad aus dem Stoff war auch noch drin.
korb mit weißgelbgestreiftem Bezug
Und ich als alte Resteverwerterin hatte den Stoff sogar mal irgendwo abgestaubt und freue mich über die kostengünstige Verschönerung ;-)

Resteverwertung

wie so viele Strickerinnen (hier, hier oder hier) habe auch ich Sockenwollreste und andere Wollreste in erheblichen Mengen. Was kann man damit tun? Wegwerfen wäre eine Lösung, da steht mir meine sparsame Seite aber arg im Weg. Aufbewahren ist also besser, verschenken noch besser (falls jemand Interesse hat, melden!) aber am allerbesten ist natürlich verarbeiten. Das kostet Zeit, die man möglicherweise lieber in neue Projekte investieren möchte, aber wenn es interessante Resteprojekte gibt, dann macht die Resteverwertung sogar Spaß und ist ein neues Projekt, was will man mehr.
Das Muster kenne ich von der SixSoxKAL Liste und damals hiess es Stashbuster Spirals, neulich habe ich es bei Grumperina wiedergesehen, sie hat die Technik detailliert beschrieben und mich an diese Art der Resteverwertung erinnert.
Im Grunde strickt man immer Spiralen mit allen drei Wollresten gleichzeitig, dadurch hat man dünne Streifen.
Ich habe zwei einfarbige Sockenwollreste benutzt (von hier und von hier) und einen bunten Rest (von hier) und habe zunächst das Bündchen einfarbig gestrickt. Dann habe ich mit der ersten Farbe 20 Maschen gestrickt und zur zweiten Farbe gewechselt, mit der ich ebenfalls zwanzig Maschen gestrickt habe und danach die dritte Farbe gestrickt, bis ich wieder am Ende der ersten Farbe angelangt war, wo der Faden der ersten Farbe hängt, den ich dann nach der dritten wieder aufnehem und bis zum Ende der zweiten Farbe stricke, wo ich wiederum den zweiten Faden und so weiter…
Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht, man muss einfach nur stricken und konsequent die Farben wechseln und nicht versuchen, das Beschriebene zu verstehen, so ging es mir bei der ersten Socke, dann klappt das schon.
Der große Vorteil dieser Methode ist, dass es keine Absätze am Ende der Runden gibt, die Farben laufen wie in einer Spirale abwechselnd mit den anderen Farben immer weiter:
buntgeringelte Socken

Auf der Ribbelliste

Lochmustertuch
Ich habe das Teil eigentlich fast fertig, letztlich bin ich an dem Flügel hängengeblieben, weil ich mir da recht unsicher bin, ob mir dieser Teil des Tuches gefällt. Nun liegt es hier seit ungefähr einem Jahr in der Ecke und meine Motivation das Teil fertig zu stricken tendiert deutlich gen null.
Ich denke noch ein paar Tage darüber nach, aber man könnte das Garn auch für andere spannende Projekte nutzen….

Lizzys

und noch ein Paar ist fertig geworden: Lizzy Socken nach einem Muster aus der Socken Kreativ Liste:
lila Lochmustersocken
Ich habe zwei Änderungen am Muster gemacht, nach dem Bündchen habe ich eine Masche gekreuzt, damit die Rippen des Bündchens in die Rippen des Musters übergehen und ich habe den Schaft wesentlich länger gestrickt.
Besonders gut gefiel mir an dem Muster die Fersenkonstruktion und der Spickel:
lila Lochmustersockenferse
Details: Lizzysocken aus der Socken Kreativ Liste, Größe 40, Opal uni ca. 70 g für mich.

Sockenpaar 9/2008

Auf dem Wollmarkt in Euskirchen Kuchenheim traf ich eine Gruppe sehr netter Strickerinnen, die an einem sonnigen Tag auf Bierbänken sitzend an ihren jeweiligen Werken arbeiteten. Ich hatte mein Strickzeug vergessen und an einem Stand auf dem Wollmarkt wurde Opal-Wolle und Nadelspiele angeboten. Folgerichtig habe ich ein Knäuel Wolle erstanden, ein Nadelspiel und ein Paar Socken angeschlagen, das vor einigen Tagen fertig wurde:
buntgeringelte Socken
Fakten: 70g Opal-Wolle aus einer Kollektionsentwicklung (sagt die Banderole), 64 Maschen, Größe 42 für meine Tochter

EM Zweite

bin ich quasi auch, mein Capri ist zwar fertig aber die Blende mit den Knopflöchern noch nicht so, wie ich mir eine vernünftige Knopflochblende vorstelle, erstmal das Modell komplett:
rote Strickjacke
und nun das Problem nochmal im Detail:
rote Strickjacke
Deutlich zu sehen ist, dass die Seite mit den Knopflöchern etwas länger ist als die andere, das liegt zum einen an den Knopflöchern, die ich unbedingt noch daraufquetschen wollte und an meiner etwas lockeren Strickerei am Rand. Im Muster sind Druckknöpfe vorgesehen, die finde ich aber nicht so schön.
Leider heisst das nochmal die Blende stricken, im Eifer des Gefechts wollte ich das wohl nicht so genau wissen…
Blöd ist nur, das die Halsblende dann auch ein zweites Mal gestrickt werden muss, das hängt leider alles zusammen.
Also, ab ins Trainingslager und Blende von vorne.