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Mützenzeit

Da es in diesem Jahr sogar im Rheinland einigermassen kalt ist und ich beschlossen habe, eine Mütze hilft gegen Erkältungen, habe ich ein neues Modell ausprobiert:
lila Mütze
Rose Red von Ysolda Teague (ravelry-Link, da gibts auch jede Menge unterschiedlicher Ausführungen des Musterszu sehen…)
Mein Modell ist in einem dunklen Lila aus der Stashkiste, ein älteres Online Garn, Perufil, 100% Alpaka. Den Anfang habe ich mit einem Nadelspiel in 3,75 gestrickt, dann auf die 4er Rundnadel gewechselt. Das Modell ist gut konstruiert und wächst mit dem Muster, die Zunahmen sind im Muster. Ohne ständigen Blick auf die Beschreibung konnte ich es nicht stricken. Die Mütze gefällt mir gut, ist nur für meinen doch recht großen Kopf ein bißchen zu knapp, so dass von einem Beret nicht die Rede sein kann. Macht nichts, ich werde noch eine stricken mit etwas dickerer Wolle und diese meiner Tochter schenken:
lila Zopfmustermütze auf meinem Kopf
Eine Mütze auf dem eigenen Kopf zu fotografieren ist wirklich eine echte Herausforderung.

Sehr toll

finde ich diese Weihnachtsbäumchen, leider habe ich fast alle alten Wollklamotten entsorgt, nee, was man nicht noch alles damit hätte machen können…

Geduldsproben

weißtürkisgemusterte Fingerhandschuhe
in vielfältiger Form sind gerade in Arbeit. Ich habe neulich ein Buch von Eva Maria Leszner erstanden, aus den Achtzigern des letzten Jahrhunderts: “Handschuhe und Mützen farbig gestrickt”. Ich habe es bei Booklooker gefunden, man bekommt es nur noch antiquarisch, aber es lohnt sich, ich finde, es kann den Latvian Mittens durchaus Konkurrenz machen, und es ist auf Deutsch geschrieben, was ich ab und an auch mal ganz erholsam finde. Es sind sehr unterschiedliche Handschuhmodelle beschrieben, Fäustlinge und Fingerhandschuhe mit Musterzeichnungen und einer grundsätzlichen Anleitung, die man für die einzelnen Modelle anschauen und entsprechend interpretieren muss. Ich habe das Titelmodell angefangen, ein Modell mit einem klassischen Norwegermuster, dem achtzackigen Stern.

Und die Decke für Ekke zum Gucken:
patchworkdecke in Arbeit
Und die braucht einfach lange, weil sie handgequiltet wird…

Spinnrad war zu verkaufen

Ich möchte mich von meinem Ashford Joy trennen. Wer möchte, meldet sich am besten via mail bei mir: irisine@stricksalon.de, da gibts dann auch alle Einzelheiten.
Das Joy ist verkauft, vielen Dank für euer Interesse!

Ich war im Wollgeschäft

und habe nichts gekauft, es fiel mir zwar sehr schwer, aber ich war ganz standhaft. Meine Mutter hat sich Material für dieses wunderschöne Tuch gekauft: Promenade. Ich konnte angesichts meiner Wollvorräte aber gut das verführerische Geschäft verlassen ohne neue Wolle.
Morgen gehts zum Spinnen, ich freu mich schon!

Weihnachten kommt bestimmt

Gestern abend habe ich einen kleinen Weihnachtsstrumpf gestrickt, nach diesem Muster von Julie Williams, gefunden bei ravelry:

Sehr gute Idee, das kleien Gepfriemel in einem Stück hin und her zu stricken und am Schluss zusammenzunähen. Ich habe nur ein bißchen zu dicke Wolle genommen, werde es aber sicher nochmal mit Sockenwolle probieren.

Nähen

so viele Pläne, so wenig Zeit….

Aber genug der Jammerei, diese Idee finde ich großartig, auch zur Verringerung von Stoffvorräten, bei der nächsten Gelegenheit werde ich mal einige produzieren, vielleicht als Verpackung von Weihnachtsgeschenken?

Und das will ich schon sooo lange nähen, fürs Unterwegsstrickzeug, gefunden bei Chra

Jägergrün

vielen Dank für die Mermaid Kommentare, hat mich wirklich gefreut.

Dieses Teil passt jetzt prima zur Jahreszeit, deshalb habe ich daran weitergestrickt, leider habe ich die Musterschrift nicht mehr sooo genau angeguckt und direkt mal einen Fehler eingestrickt:
Zopfmusterstück mit Fehler
Sieht ihn jemand? Ich werde aber in jedem Fall ribbeln.

Und wenn man sich aufschreibt, welche Größe man angefangen hat zu stricken, muss man ein Bündchen auch nicht zweimal stricken. Selbst das Nachzählen des Rückenteils würde schon helfen. Grrmpff.

Edit:
Zopfmusterstück mit Fehler

zu früh gezopft, beliebter Fehler, mache ich öfter.

Mermaid fertig

Endlich geschafft, Mermaid ist fertig:
ich mit Strickjacke
Ein hartes Stück Arbeit, was ehrlich gesagt nicht nur Spaß gemacht hat. Das Ergebnis ist es aber in jedem Fall wert, das Muster ist gut ausgearbeitet, die Beschreibung allerdings nicht immer gut verständlich, an manchen Stellen habe ich länger gebraucht, die Anweisungen zu verstehen und ich denke, ich kann mich als fortgeschrittene Strickerin bezeichnen. Meist ist die Ausführung nicht so schwer, wenn man das Muster verstanden hat.
Das Material ist sehr schön, eine Shetland Wolle, die insgesamt sehr leicht ist, den endgültigen Kratzfaktor kann ich erst nach dem Trocknen des guten Stücks beschreiben. Die Fotos habe ich in ungewaschenem Zustand gemacht, die Jacke erscheint mir da ein bißchen zu kurz, ich habe aber den Eindruck, dass sie nach dem Waschen ein bißchen länger geworden ist.
Schön waren die wenigen Nähte am Schluss, da Frau Falkenberg offenbar auch wenig Neigung zum Zusammennähen verspürt, wurden die Ärmel zusammengestrickt, so dass am Schluss nur die Schulternähte, der Kragen und die Ärmel noch genäht werden mussten, das kam mir sehr entgegen.
Fazit: Ich könnte mir gut vorstellen, nochmal ein Falkenberg Modell zu arbeiten. Mermaid ist ungewöhnlich von der Machart, mir hat es Spaß gemacht, mal eine ganz andere Konstruktion zu stricken.
ich mit Strickjacke
Geschlossen ist die Jacke auf dem Bild mit der Nadel zum Zusammennähen. Und wie schon gesagt, nach dem Waschen ist sie ein bißchen länger geworden, auch die Ärmel.

Edit: extra für Tina:
Restknäuel
Die Packung ist reichlich bemessen, ich habe L gestrickt.