Bumerang Ferse

ich habe zum Geburtstag ein Sockenstrickbuch geschenkt bekommen und es gibt in diesem Buch eine Anleitung zur Bumerangferse, die ich bisher nur einmal bei Babysocken so ähnlich gestrickt habe. Leider sind da Riesenlöcher an der Seite, wie man auf dem Bild gut sehen kann. Laut Anleitung habe ich alles richtig gemacht, aber das kann es doch nicht sein? Jetzt soll es nur noch gerade aus weitergehen? Und das fette Loch soll so bleiben? Ich glaube, dann mache ich die besser wieder auf und stricke eine ganz traditionelle Ferse…

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11 Antworten auf „Bumerang Ferse“

  1. Ich stricke die Ferse so, wie im Buch angegeben. Am Anfang sah meine Ferse genauso aus. Ich habe einfach aus den Löchern Maschen aufgenommen und eine Runde später wieder mit der Masche danach zusamengestrickt. Mittlerweile entstehen kaum noch Löcher – Übung macht den Meister, dass klappt schon mit der Zeit. Wichtig ist, dass du dise Wickelmaschen schon stramm hälst.

    LG
    Regina

  2. Also, ich mache diese Ferse nur, wenn es sein muss. Ich finde die Passform nicht so ideal, ich müsste immer noch vor und nach der Ferse zunehmen, damit’s passt, oder gleich mehr Maschen anschlagen. Dann sitzen aber die Schäfte nicht so gut am Bein. Ich habe für die verkürzten Reihen die Umschlinge- (oder Wickel-) Methode kennen und lieben gelernt. Für das große Loch habe ich keine wirkliche Lösung.

    Alles liebe, Christiane 8-), die lieber die Herzchenferse strickt und demnächst mal die Hufeisenferse ausprobieren will

  3. Also ich habe keine Probleme mit der verkürzten Ferse. Wie schon gesagt, man muss einfach beim wieder in Runden stricken eine Masche aus der rechten nadel von hinten aufnehmen und schon ist das Loch wieder zu. Die Masche kann ja bei der nächsten Runde wieder zusammengestrickt werden.

  4. also, ich stricke nur diese ferse – in meinen augen die einzig wahre
    😉
    das mit dem loch kriegt man mit übung etwas weg (indem man wirklich gaaaaanz stramm anzieht.
    ich stricke immer 2 reihen über ALLE maschen (in der mitte der ferse quasi), das erweitert den spann und vermeidet das loch ein bisschen. manchmal sogar 3 reihen….

  5. Ha, das beruhigt mich ungemein, dass es noch andere Sockenstrickerinnen gibt, die mit der Bumerangferse noch auf Kriegsfuß stehen nach so langer Zeit, die es die gibt. Ich kann sie zwar, mit den Augen im Buch und jeden Schritt abgelesen, aber da macht das Stricken keinen Spaß. Löcher produziere ich auch und im Moment finde ich sie einfach auch insgesamt anstrengender zu stricken als die althergebrachte Ferse… ich bleib´ aber auch dran and der Bumerangferse!
    LG Jana

  6. Also ich finde die Bummerangferse schöner zu stricken, wie die alternative Fersenform. Doch das Problem mit den Löchern hatte ich am Anfang auch. Man muß den Faden schon sehr stramm anziehen um diese Löcher zu vermeiden. Trotzdem finde ich die Idee mit der zusätzlichen Masche sehr gut und werde es bei meinem nächsten Strumpf probieren. LG Birgit

  7. Hallo,

    also ich liebe diese Ferse, sie sitzt super am Fuß.

    Das „Loch“ habe ich jedes Mal – egal wie fest ich die Maschen ziehe. Im Handarbeitsladen sagte mir die Verkäuferin sie hat das Problem auch … immer auf der einen Seite – nie auf beiden.

    Ich nehme einfach eine Masche aus der Lücke auf und nehme sie in der nächsten Runde einfach wieder ab. Sehe da kein Problem drin – besser als die elendige Aufnahme bei der traditionellen Ferse.

    LG Tanja und weiterhin gutes gelingen.

  8. Auf der Suche nach DER Anleitung für Fersen mit verkürzten Reihen bin ich auch bei Dir gelandet.

    Es beruhigt mich, dass nicht nur ich mit ihr auf Kriegsfuß stehen? In den Antworten habe ich glaube ich wichtige Tipps gelesen, so dass ich nun mit meiner Socke weiterkomme? (Ist meine erste mir verkürzten Reihen)

    Ich weiß nicht mehr, wie oft ich meine löchrige Ferse wieder aufgezogen habe, war immer unglücklich mit dem Ergebins. Doch nun bin ich zuversichtlich.

    Liebe Grüße, Juli

  9. Ich hatte das Problem auch, hatte aber die Anleitung nicht genau gelesen. Man muss nach Beenden der 2. Fersenhälfte NOCHMAL eine doppelte Randmasche stricken (obwohl schon alle abgestrickt sind). Dann erneut wenden und auch auf die andere Seite noch eine doppelte Masche stricken. Erst dann gehts in Runden weiter. Auf die jeweils letzten Maschen muss quasi 2x eine doppelte Masche gestrickt werden.

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