Raglanschrägen

ich habe ein stricktechnisches Problem, ich überlege bei der grünen Reissverschlussjacke alle Teile auf die Nadeln zu nehmen und die Raglanschrägen dann zusammen zu stricken. Im Muster ist vorgesehen, die einzelnen Teile mit einer Schräge abzuketten und dann zusammenzunähen, das ist doch eher lästig. Wenn ich mich entscheide, die Teile alle zusammen zu beenden, dann muss ich die einzelnen Teile einfach nur stillegen und die Schrägen wie im Muster vorgesehen stricken. Das müsste so funktionieren und erspart mir die Nähte. Eigentlich spricht doch nichts dagegen, oder weiߟ jemand warum die bei Lang alles einzeln stricken wollen???
Bild kann man bei Lang sehen

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6 Antworten auf „Raglanschrägen“

  1. Hm – ich bin auch ein Freund der einzeln stricken und zusammennähen-Methode. Warum, weiß ich auch nicht so genau. Gewohnheit? Weil ich ganz gerne nähe? Weil ich glaube, daß Nähte Stabilität und besseren Sitz geben? Weil ich ellenlanges Rundenstricken nervig finde?
    Such‘ Dir was aus 🙂

    Liebe Grüße
    Tina

  2. Ich stricke alles in einem Stück, was überhaupt nur geht und denke, es spricht nichts dagegen. Es ist einfach eine Frage der persönlichen Vorlieben.
    Warum die das bei Lang einzeln wollen? Vermutlich weil die, die die Muster entwerfen, es so bevorzugen.
    Viele Grüße
    Jinx

  3. Anleitungen sind deutlich einfacher (und kürzer!) zu schreiben, wenn die Teile einzeln gestrickt und dann zusammen genäht werden.

    Das Prinzip, alles auf eine Nadel zu nehmen und dann abzunehmen, ist vielen Strickanfängerinnen (oder Leuten, die immer nach dem gleichen Schema F stricken) nicht geheuer. Da wählen die Designerinnen lieber das Altbekannte.

    Tichiro hat allerdings recht: Nähte geben mehr Stabilität. An den Raglan-Abnahmen leiern Dir die Ärmel ohne Naht schneller aus, vor allem, wenn es schwere Wolle/viel Zopfmuster ist. Ich würde aber wohl auch auf die Nähte verzichten. 😀

  4. Ich habe schon diverse Raglansachen ‚am Stück‘ gestrickt (mache ich am liebsten, weil ich nun mal nahtfaul bin).

    Und bei mir leihert nix.

  5. Ist mir auch aufgefallen, dass Raglan in commerziellen Anleitungen sehr oft einzeln gestrickt werden. Die am-Stück-Strick-Variante gefällt mir persönlich besser. Wenn es dir am Stück gefällt, dann stricke es einfach so, im Prinzip macht es ja keinen optischen Unterschied.

    Liebe Grüße, Anne

  6. Also ich mach die Raglans immer mit alles auf einer Nadel (Prinzip Elisabeth Zimmermann). Bin nähfaul, ich gebs ja zu.

    Der letzte Raglan in Weinrot bei mir auf dem Blog war auch alles zusammen in der Runde gestrickt. Unter dem Arm nehme ich immer einige cm weit abwechselnd eine Masche vom Ärmel und eine Masche vom Torso auf eine Nadel zum Stillegen, die werden dann zusammegestrickt und abgekettet.

    Von ausleiern könnte ich nichts berichten. Vor allem bei leichten, dünnen Garnen ist das gar kein Problem, mit dicken Nadelstärken habe ich keine Erfahrung.

    Zugegebenermassen, die ersten cm nachdem man alles auf einer Rundnadel hat, sind ziiiiiieeeeeemlich lange Reihen (kommen schon mal 450 – 520 M zusammen, je nach Nadelstärke und Brustumfang). Dafür geht es dann aber auch rasch wenn man in die Abnahmen kommt und sobald der Halsausschnitt durch ist – fertig. Kein Zusammennähen 🙂

    Und wenn man Muster einstrickt (egal ob Farbe oder Struktur) muss man sich keine Gedanken machen, ob die Rapporte auch zusammen passen, optisch gesehen, in der Runde gestickt, passen die immer!

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