Estonischer Schal

Ich überlege gerade, wie viele Jahre ich an diesem Tuch gestrickt habe, warte, da habe ich doch bestimmt was geschrieben. Hier ist der Beitrag, übrigens aus dem Januar 2015 (öhömm): Schwedischer Schal.  Beginn war demnach am Spinntreffen zwischen Weihnachten und Neujahr in Köln. Das heisst also, das Garn ist aus 2014, damals beim Ullcentrum Öland erstanden. Es war ein Materialpaket für den Schal, der dunkelgelbe und blaue Wolle enthielt sowie das Muster. Dieser und ähnliche Schals finden sich auch in dem Buch Öland stricken mein Muster nennt sich da Estonischer Schal.  Tatsächlich habe ich dann in den vergangenen Jahren vor allem im Winter an diesem Schal gestrickt, er hatte aber immer mal wieder Liegezeiten.

Verschiedene Stadien sind immerhin dokumentiert, hier der kleine Anfang.

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Von WIPs und Plänen

WIP meint Work in Progress oder alles was man so angefangen rumliegen hat. Immerhin wird an diesen Stücken noch gearbeitet. Ich stricke zur Zeit aktiv an diesem Projekt:

Das „Oberstück“, ein Pullover aus Geilsk Bomuld, das ist ein sommerlicher Pulli, schon eher ein Shirt, an dem ich inzwischen auch schon einige Zeit (über ein Jahr) vor mich hin stricke. Geilsk Bomuld ist ein sehr schönes Garn, verstrickt sich gut und macht einen soliden Eindruck. Ich bin inzwischen auch fast am unteren Ende angelangt, das Teil wird von oben nach unten gestrickt. Dieses erste Bild ist im August 2017 aufgenommen:

Optimistischer Beginn eines Sommerpullis

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Latvian Blooms

Über ein Jahr haben diese Hand-Stulpen in meinem Strickkorb ausgeharrt. Nun hatte ich mir vorgenommen sie zu beenden und das kostete nur ein kleines bißchen Disziplin, da nur noch die Daumen fehlten. Das konnte eigentlich in einer knappen Stunde erledigt werden. Also habe ich mich am letzten Sonntagabend mal ein bißchen mit dem Daumenstricken und dem Fädenvernähen beschäftigt. Danach habe ich die leicht eingestaubten Handstulpen gewaschen und flach liegend auf der Heizung getrocknet.

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Klosterknopftage oder wie ich lernte einige Posamentenknöpfe zu wickeln

Eigentlich sollte ich darüber gar nichts schreiben, die Klosterknopftage sind so schön, dass sie vielleicht besser ein Geheimtipp bleiben sollten. Aber andererseits kann ich euch das nicht vorenthalten und möchte hiermit nur eine klare Empfehlung aussprechen. In einem wunderschönen Dominikanerinnenkloster in Wettenhausen konnten 11 Kursteilnehmerinnen ein Wochenende lang Posamentenknöpfe erstellen. Das war sehr entspannt und kreativ. Das Kloster selbst wirkt fast wie stehengeblieben, die Dominikanerinnen, die dort leben und das Kloster betreiben, sind fast alle im Rentenalter. Die sehr gepflegte Möblierung erinnerte vielfach an die eigenen Großeltern. Besonders beeindruckt haben mich die in allen Räumen prächtigen Stuckdecken. Wir durften bei der Klosterführung den Kreuzgang besichtigen, dieser ist wunderschön mit Stuck und Deckengemälden dekoriert.

Schließlich lernten wir auch die Bibliothek kennen, in der wir uns in den folgenden Tagen meistens aufhielten. An einem großen Tisch hatte Sandra für jeden Teilnehmer ein liebevoll zusammengestelltes Knopfmacherkistchen zusammengestellt. Und dann ging es auch gleich los, nach einer kurzen Vorstellungsrunde konnten wir mit dem ersten Knopf beginnen. Das ist mein erster gewickelter Knopf:

Die Rohlinge, über die das Garn gewickelt wird, sind entweder aus Holz oder aus Alu. Die Holzformen gibt es in flacher oder gewölbter Form. Die fertigen Knöpfe wirken je nach Form ganz unterschiedlich. Gewickelt wird mit bunten Baumwollgarnen. Ganz wesentlicher Bestandteil ist eine Art Knopfwickelgriff, mit dem man die Knöpfe während der Arbeit festhalten kann.

Meine Knopfausbeute nach dem Wochenende:

Das Material kann man hier bestellen. Jede Menge toller Knöpfe sieht man ebenfalls auf den Seiten der Posamentenknopf Manufaktur. Das Knopfwickeln ist eine schöne kleine Arbeit, man wird in absehbarer Zeit fertig. Anleitungen zum Knöpfewickeln sind in dem Buch Posamentenknöpfe * veröffentlicht, bei dem unsere Kursleiterin Sandra-Janine Müller wesentlich mitgewirkt hat.

Bunte Wolle

Ich habe in den letzten Wochen einiges gefärbt und werde am Samstag, 21.7.2018 wieder auf dem Bonner Rheinauenflohmarkt sein. Mein Standplatz ist wie immer an der gleichen Stelle, direkt in der Nähe des großen Findlings, ein Stein aus der Uckermark. Oder einfacher am Rosengarten in der Nähe der Toiletten. Bin sehr gespannt, wie das Wetter werden wird, Gewitter soll es geben. Da können wir nur hoffen, oft sind die Vorhersagen kurzfristig dann wieder besser. Die angefangene Socke auf dem Bild ist inzwischen längst fertig. Beim nächsten Flohmarkt suche ich mir einen neuen Strang aus und fange ein neues Paar an. Freue mich schon auf das Wochenende.

Angefangene Stricksocke liegt auf bunten Wollsträngen

Schon April

Und in diesem Jahr mein erster Beitrag hier, kaum zu glauben. Ich stricke immerhin. Und ich durfte heute mein Ostersockenwichtelpaket auspacken. So sieht es aus:

Die Farben meiner neuen Socken sind toll, ich bin sehr nett bewichtelt worden. Monika war mein Wichtel und ich finde sie hat mir ein sehr schönes Wichtelpaket zu Ostern geschickt. Danke!
Petra hat wie immer das Ostersockenwichteln perfekt und gut organisiert, dafür auch ein danke an Petra.

Rückblick 2016

Einen kurzen Rückblick gibt es dieses Jahresende, rein stricktechnisch gesehen war das Jahr eher mau. Ich habe zwar gestrickt und gesponnen, kann aber nur wenig vollendete Strickstücke vermelden. Auf ein neues Jahr mit vielen Strickerfahrungen und Experimenten. Freue mich auf 2017 und wünsche hier auch allen einen guten Rutsch und einen schönen Start ins neue Jahr. Weiterlesen →

Wollkämme

Immer wieder faszinierend finde ich die Verarbeitung von der geschorenen Wolle zu einem fertigen Kleidungsstück. Ich habe dann immer so ein wenig das Gefühl, ich könnte auch ohne die industrielle Produktion von Kleidung zurechtkommen. Ähnlich unabhängig wie ein Selbstversorgergarten inklusive entsprechender Vorratshaltung einen machen würde, den ich auch gerne hätte. Die Wollbearbeitung mit den englischen Wollkämmen bereitet die Wolle zum Spinnen wunderbar vor.
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Brioche Muster oder Patentmuster in zwei Farben

Ich bin ein bißchen spät dran mit meinen Brioche Experimenten. Der große Hype mit den Brioche Mustern war schon im vergangenen Jahr. Macht aber nichts, kann man ja trotzdem ausprobieren. Das Brioche Muster ist übrigens das gute alte Patentmuster, was ja viele schonmal gestrickt haben. Ich habe in den Achtzigern mal einen Patentpullover gestrickt, leider war er sehr schwer und wurde immer länger. Das ist bei kleineren Teilen oder Tüchern ja nicht so ein Problem. Neu ist hier die Verwendung zweier Farben, so daß die Rippen zweifarbig werden. Damit kann man das Brioche Muster vielfältig variieren.
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Latvian Blooms

Über ein Jahr haben diese Hand-Stulpen in meinem Strickkorb ausgeharrt. Nun hatte ich mir vorgenommen sie zu beenden und das kostete nur ein kleines bißchen Disziplin, da nur noch die Daumen fehlten. Das konnte eigentlich in einer knappen Stunde erledigt werden. Also habe ich mich am letzten Sonntagabend mal ein bißchen mit dem Daumenstricken und dem Fädenvernähen beschäftigt. Danach habe ich die leicht eingestaubten Handstulpen gewaschen und flach liegend auf der Heizung getrocknet.

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Afterthought Heel

Die sogenannte Afterthought Heel wird in den Strumpf nachträglich eingestrickt. Das erste Mal habe ich im letzten Jahr bei den Adventskalendersocken diese Ferse gestrickt und finde die Idee gut, nachträglich die Ferse einzustricken, besonders wenn man Muster strickt. Sie sollte dann vom Prinzip her der Bumerangferse entsprechen. Die mag ich zwar nicht so gerne, aber sie funktioniert auch.

2015-12-31 09.17.43
Schon bei meinen letzten Afterthout Heels hat mich die mangelnde Passform gestört. Ich habe sie erst dieses Mal wieder nach Anleitung gestrickt, wieder passte die Ferse nicht gut. Also ein Stück geribbelt und anders abgenommen. Weiterlesen →