Denksport

Stricken regt ja bekanntlich das mathematische Verständnis an. Ich stricke auch noch an der roten Strickjacke, die ich nun fast fertig habe. Die Anregung kommt von hier, ich habe meinen eigenen Entwurf daraus gemacht und ich habe mich an die Prozentrechnung aus Elizabeth Zimmermanns Knitting Without Tears: Basic Techniques and Easy-To-Follow Directions for Garments to Fit All Sizes gehalten. Ich habe mich natürlich an einigen Stellen verrechnet, aber decken wir mal das Mäntelchen des Schweigens darüber, zumal uneingeweihte Nichtstricker diese Fehler vermutlich nicht wahrnehmen werden. Vertan habe ich mich aber auch in der Wahl der Länge des Reissverschlusses, ich habe einen 60 cm Reissverschluss bei dem groߟen Internet-Auktionshaus erstanden und der ist nun so lang, dass ich den geplanten Kragen nicht mit an den Reissverschluss annähen kann, hier mal das ganze Stück:
roter Pullover mit zu langem Reissverschluss
Ich bin mit den Raglanabnahmen fertig, es fehlt nur noch der Kragen. Das Problem sieht im Detail so aus:
roter Pulloverausschnitt mit zu langem Reissverschluss
Ich habe nun folgende Optionen:

  1. ribbeln (kommt nicht in Frage…)
  2. einen längeren Reissverschluss kaufen, damit der geplante zweirechtszweilinks Kragen mit dem Reissverschluss endet
  3. den Reissverschluss nach einem kleinen Stück des geplanten Kragens enden zu lassen…
  4. oder einen ganz fitzelkurzen Kragen zu stricken….

oder hat noch jemand eine Idee? Ich bin mit allen Varianten nicht richtig glücklich, wollte ich doch das Teil endlich fertig haben….

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5 Antworten auf „Denksport“

  1. Hallo Iris,

    ich würde den Reißverschluss kürzen, so dass er mit der Jacke endet und den Kragen dann offen lassen. Ich stelle mir das ganz nett vor.

    LG
    Evelyn

  2. Hallo,

    einen schönen Ostermontag wünsch ich dir. Ich würde mich für Möglichkeit 2 entscheiden und einen längeren Reißverschluss kaufen.

    LG
    Anja

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