Toe up nach Wendy D. Johnson

Ostersockenwichteln ist immer eine gute Gelegenheit, ein Paar Mustersocken zu stricken. Ich habe mich für ein Modell von der Spitze aus gestrickt entschieden. Ich habe immer Spaߟ an etwas aussergewöhnlichen Mustern. Das Modell „Lochmuster mit Zöpfen“, die in der Originalausgabe einfach Lace and Cable Socks heissen aus dem Buch Von der Spitze zum Bündchen: Socken stricken andersrum habe ich mir ausgesucht. Das Buch ist gut aufgebaut und bietet mehrere Möglichkeiten die Ferse zu arbeiten. (Kostet übrigens gerade nur 9,99 bei Amazon das ist günstig.)  Ich habe mich hier für die Ferse mit Hebemaschen entschieden. Einige Muster und diverse Abkettarten ergänzen das Ganze. Zum Abketten habe ich das „Russische Abketten gewählt, ich fand es schön elastisch und Abnähen war für mich keine Alternative.  Die Socken haben beim Stricken viel Spaߟ gemacht, und hier habe ich ein paar schnelle abendliche Fotos vor dem Versand gemacht:

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Seitlich haben die Socken zwei kleine Zöpfe. Gewogen habe ich sie natürlich auch nicht, weil ich es eilig hatte. Vermute mal, dass es sich um ca. 75g Wolle handelt. Ich habe die Wolle selbst gefärbt, gestrickt habe ich mit Nadelstärke 2,5 mit zwei Rundstricknadeln.

 

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Tunika No. 1 Stand der Dinge

Einmal komplett ribbeln ist überhaupt nicht meins, und damit die Tunika jemals eine Tunika wird, habe ich mir dringend verboten, irgend etwas anderes zu stricken. Obwohl die Verlockung natürlich groߟ ist, überall sieht man dann auf einmal Teile, die man unbedingt stricken möchte. Aber nein, bisher bin ich dran geblieben und hoffe sehr, dieses Stück bald zu vollenden, Stand heute ist etwas mehr als das halbe Rückenteil. Damit fehlt nur noch der Rest vom Rückenteil, alle anderen Teile sind schon gestrickt und das in einem Stück, so daߟ auch beim Zusammennähen kaum noch Arbeit entsteht:

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Leicht bunte Handlinge

graue Handschuhe ohne Kappe

graue Handschuhe ohne Kappe
Zwei Paar Handlinge habe ich fertiggestrickt, vernäht und fotografiert. Diese beiden Paare sind für groߟe Hände gestrickt. Ich habe pro Nadel die bewährten 14 Maschen genommen.
Für Kinderhandlinge nehme ich 12 Maschen pro Nadel, sie passen dann in etwa Kindern ab 7-8 Jahren (zarte Hände vorausgesetzt…)
Für jüngere Kinder würde ich noch eine Masche weniger pro Nadel anschlagen, also 11 Maschen. Damit sind es insgesamt 44 Maschen, der Daumenzwickel braucht dann auch nicht soviele Zunahmen, ich denke, da kommt man mit 5-6 Zunahmen mit je zwei Maschen aus.

Jemand Interesse an einer ausführlichen Anleitung für die Kindergröߟe?

Anleitung: Perlenhandlinge

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Rotes Tuch

Es ist zwar ein rotes Tuch, das Stricken desselben hat trotzdem Spass gemacht. Meistens jedenfalls. Das Muster der abschliessenden Pikotkante konnte ich mir nicht merken. Doch statt es einmal auszudrucken habe ich es immer auf dem Netbook aufgerufen und danach gestrickt, frei nach dem Motto ist ja eh gleich fertig…
Hat dann doch länger gedauert. Und ich habe des ߖfteren den Stromsparmodus verflucht, wenn sich das Netbook wegen vermeintlich keiner Aktivität abschaltete.
Jetzt ist es fertig, gespannt und getrocknet:

Der Schal wiegt 91g, ich habe mich genau an die Anleitung gehalten.

Lochmusterkante eines roten Stricktuchs

Das Muster ist Henslowe von Beth Kling, man kann es bei ravelry kaufen. Ist eine schöne Anleitung, das Lochmuster ist einfacher, als es wirkt. Ich konnte es mir nur nicht merken, s.o.

Lochmusterrand eines roten Tuchs

Ich brauche noch eine Büste, um solche Tücher angemessen zu fotografieren, so musste im Garten alles herhalten, was man dazu nutzen konnte:

Und zum Schluߟ noch die Fakten:
Von mir gefärbte Sockenwolle, 91 g, Nadelstärke 3,5 nach dem Muster Henslowe

Bei der Gelegenheit: ich zweifele gerade ein biߟchen an der Schreibweise Pikot, ich hatte eben den Impuls Picot zu schreiben. Wie ist es richtig? Von der Aussprache her würde ich auf französichen Ursprung tippen und c vorziehen, was meint ihr?

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Antizyklisch

jetzt, wo sich endlich die Temperaturen mal der Jahreszeit entsprechend anpassen, stricke ich Fingerhandschuhe. Die kann man schlieߟlich immer mal brauchen…
Ich wollte vor allem das Buch Der geniale Handschuh-Workshop genauer ansehen und habe mir dafür ein ganz einfaches Paar Fingerhandschuhe ausgesucht. Das Buch ist von Ewa Jostes und beschreibt ausführlich das Stricken von Handschuhen. Ich habe mich ganz genau an die Anleitung gehalten, meine Hände entsprechen ziemlich genau der Gröߟe 8 und so war es wirklich einfach, ein Paar Fingerhandschuhe zu stricken. Und sie sind genau gleich. Gelernt habe ich eine für mich neue Art den Daumen zu platzieren und ein biߟchen Technik beim Anschluss der Finger an die anderen.

Wer noch nie Handschuhe gestrickt hat findet in diesem Buch alles, was er wissen muss. Die beigelegte CD habe ich nicht gebraucht, ich habe bisher noch nicht mal reingeguckt. Das Buch hat dann noch einige Muster zu bieten und es wird mit Sicherheit noch ein zweites oder drittes Paar gestrickt.


Und jetzt noch die Fakten:
Fingerhandschuhe nach dem Muster von Ewa Jostes aus dem Buch Der geniale Handschuh-Workshop Gröߟe 8, 60 Maschen, Verbrauch: 51g handgefärbte Sockenwolle 4fach, Nadelstärke 2,5

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Die Frisur

ist ja bekanntermassen immer ein schwieriges Thema. Insbesondere bei meiner Strickpuppe, die sich nicht entscheiden kann, ob sie Junge oder Mädchen ist. Ich habe gestern zwar mit langen Haaren begonnen, aber als sie so auf dem Tisch lag, war ich versucht, ihr eine Kurzhaarfrisur zu verpassen, weil sie immer noch wie ein Junge aussieht:

Und ein biߟchen näher ran:

Was meint ihr, zum Frisör? Oder lange Haare lassen und ein Kleidchen anziehen?

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Puppenwerkstatt

Ein weiteres Buch musste ich unbedingt haben, nachdem ich ja schon Weihnachtskugeln gestrickt habe:

Strikkedukker: Gestrickte Puppen von Arne und Carlos. Und selbstverständlich musste ich eine Puppe stricken, soweit ist sie jetzt:

Da sie Ringelstrümpfe trägt, wird es wohl ein Mädchen. Ich habe Sockenwolle verwendet zum Testen, die ist an einigen Stellen ein biߟchen zu dünn. Vielleicht geht es mit 6facher Sockenwolle besser. Ich werde weiter experimentieren und berichten.

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Annette Danielsen: Strickreise ans Meer


Das neue Buch Strickreise ans Meer von Annette Danielsen ist wieder sehr gelungen, das schonmal vorab. Die Designs sind von den dänischen Inseln inspiriert und nach ihnen benannt. Die Kombination aus den Fotografien der Inseln und den Modellen lässt den Leser nicht nur von fertigen Strickstücken sondern auch von den dänischen Inseln träumen. Ich erinnere mich gut an R߸m߸, wo ich als Kind mit meinen Eltern Urlaub gemacht habe…
Aber nun zu den Modellen. Im Buch sind 15 Jacken, Pullover und Westen, darunter 2 Herrenpullover, enthalten, die in vier Gröߟen beschrieben sind. Ich habe bei dem dritten Buch der Autorin zunächst nicht erwartet, dass sie noch neue Ideen präsentieren kann, kann sie aber. In immer neuen Variationen sind die Modelle im skandinavischen Stil geradlinig und schick. Ich bin ein Fan des dänischen Stils, deshalb gefallen mir auch in diesem Buch wieder viele Stücke.
Zudem hatte ich die Gelegenheit, auf der Handarbeit und Hobby in Köln die Modelle gestrickt zu sehen. Das hat mich wirklich überzeugt.
Ich kann mich kaum entscheiden, welches ich schönsten finde. Sofort verliebt habe ich mich in die Jacke Fan߸, eine einfarbige schlichte Jacke mit Biesen und einem Schösschen in einem hellen Beige. Hier ein Foto vom Stand in Köln:

Ein sehr schönes Modell, was mir farblich im Buch nicht so gefiel, überzeugte mich in einer anderen Farbkombination am Isager-Stand in Köln, das Modell Avernak߸, eine quer gestrickte Weste:
,
im Buch sieht sie so aus:

© Annette Danielsen

Auch Fur habe ich in einer anderen Farbkombi als im Buch fotografiert:

Mein Fazit: Die Modelle gefallen mir gut, es gibt nur 2, die mir nicht so gut gefallen, alle anderen möchte ich am liebsten sofort anstricken, bei Avernak߸ werde ich das vermutlich auch bald tun. Oder doch Fan߸? Oder Sams߸? Die Anleitungen sind wie immer bei Annette Danielsen beschrieben, es gibt keine Schnittzeichnungen. Danach lässt sich aber gut arbeiten. Alles in allem ein Buch, das zeitlose Strickstücke präsentiert, die lange Freude machen.

Alle Modelle finden sich mit Bild bei ravelry oder auf den Seiten der Designerin Annette Danielsen

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Jahresrückblick 2011

Januar

Mit ein paar einfachen, wenig spektakulären Socken aus Hundertwasser Opal Garn „Kuss im Regen“ startet das Strickjahr:
socken1_2011_3

Februar

Die Färberei begleitete mich das ganze Jahr, immer wieder neue Farbkombinationen haben mir viel Spaߟ bereitet und so einige habe ich in meinem Shöpchen verkaufen können, danke dafür an meine lieben Kundinnen.

März

Nur ein Teil habe ich im März gestrickt, irgendwie war da eine Menge anderer Dinge zu tun, ich habe zwar so einiges angefangen aber nur ein Paar Handstulpen für meine Tochter fertig gestrickt:
handstulpen

April
habe ich mehr gesponnen als gestrickt, wenn man meinen Blogaufzeichnungen glauben darf:
spinnwolle2011_1

Mai
ich spinne immer noch:

Juni

mein Blog wurde 7 Jahre alt, viele haben gratuliert und einige einen Strang Wolle gewonnen:

Juli
ߜber den Sommer hinweg habe ich bei einigen KALs mitgestrickt, einer davon hatte dieses Muster auf dem Plan:
Hexengarten Socken
grüne Socken mit einem Zopfmuster

August

Fluss des Lebens war ebenfalls ein Sockenmuster in einem KAL:

September

Handstulpen begleiten mich ab September bis zum Ende des Jahres, einiges habe ich für den Basar gestrickt, viele verschenkt und Anleitungen geschrieben. Hier ein Prototyp:

Oktober

Beim ravelry-Treffen in Oktober spinne ich mein erstes Art-Yarn absichtlich:

und noch im gleichen Monat wird eine Mütze daraus:

November

Die Julekuler sind das Highlight im Advent: die erste, das Weihnachtsschwein, von einigen gestrickten Weihnachtskugeln:
gestrickte Weihnachtskugel

Dezember

noch die ein oder andere Altlast liegt im Strickkorb herum. Zum Ende des Jahres versuche ich, den Strickkorb leer zu bekommen, ein Projekt aus dem Sommer wird immerhin fertig:

Auch noch was Neues muss ich anfangen, eine handgesponnene Wolle wird zu einer Strickjacke, das Projekt kann dann im nächsten Jahresrückblick den Starter machen, hoffe ich:

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Der Nachschub

hängt gerade zum Trocknen rum. Aus meiner handgesponnenen Pommernschafwolle stricke ich die Jacke Fylingdales aus dem Buch A Fine Fleece: Knitting with Handspun Yarns. Das Buch gefällt mir sehr gut, daraus wollte ich schon lange mal ein Modell nacharbeiten und als echtes 80er Jahre Kind habe ich mir ein Muster mit gerade angeschnittenen ߄rmeln ausgesucht. Die Jacke erinnert mich an meine Jugend 😉
Status Quo:

Ich stricke die Wolle mit einer 4,5er Nadel. Passt ganz gut, hoffentlich.
Inzwischen bin ich nach einer Menge Bündchen und glatt rechts Gestrick an der spannenderen Zöpfen mit Perlmuster Kombination angelangt, da geht mir doch schlicht die Wolle aus:

Und jetzt heisst es warten bis der nächste Strang trocken ist. Damit ich nicht morgen das nächste Logistik-Problem habe, kämme ich jetzt weiter….

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